Die Passionsdarstellung vom Heiligen Grab ist wieder zu sehen

Die Passionsdarstellung vom Heiligen Grab war um 1750 entstanden und umfasst insgesamt 15 Szenen in 5 Bühnenbildern. Nun sind die Restaurierungsarbeiten an zwei der 15 Szenen beendet worden. Erstmals seit 150 Jahren können die Szenen “Judaskuss“ und „Kreuztragung“ besichtigt werden. Die beiden Bühnenbilder bestehen aus 86 Figuren und Tafeln. Für die Präsentation der Szenen aus der Passionsdarstellung vom Heilligen Grab war hinter dem ehemaligen Kutschstall eigens ein unterirdisches Museum gebaut worden. Am 21. März 2015 findet im Rahmen der Eröffnung des Neubaus ein Tag des offenen Museums statt. Die Passionsdarstellung zählt wegen ihres Umfangs zu den bedeutendsten Klosterausstattungen in Europa. Bei den Bildern handelt es sich um Malereien auf Kiefernholz die 1753 erstmals aufgestellt wurden. Die Restaurierungsarbeiten waren vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum in Wünsdorf durchgeführt worden und hatten mehrere Jahre gedauert. Vor allem der Holzwurm hatte den Tafeln stark zugesetzt. Passionsdarstellungen waren in katholisch geprägten Gegenden weit verbreitet. Die Besonderheit des Neuzeller Klosterschatzes ist dessen Vollständigkeit. 220 von 240 Figuren und Tafeln blieben über die Jahrhnderte erhalten.

Die drei Grazien werden demontiert

Figurengruppe Drei Grazien wird am Neuen Palais demontiert

Potsdam, 21. August 2013: Die Köpfe der Grazien stehen vor dem Neuen Palais im Park Sanssouci auf einem Haenger, während im Hintergrund ein Kran seinen Ausleger über die Kuppel des Neuen Palais schwenkt. Dort hatten am Morgen die Arbeiten zur Demontage der drei Grazien begonnen. Da die Witterung den Skulpturen stark zugesetzt hatte, konnte deren Standfestigkeit nicht mehr garantiert werden. Nun soll die Figurengruppe in den Werkstätten der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten (SPSG) restauriert werden.