Laub, Pilze und Gift

Die letzten sonnigen und warmen Tage im Jahr sind angebrochen. Die Feuchtigkeit von den ersten Orktoberwochen ist noch in den Böden der Mark. Herbstzeit ist Pilzzeit. Doch seien Sie vorsichtig wenn Sie in die Pilze gehen! Viele Pilze sind entweder ungenießbar oder sehr giftig. Die in dieser Slideshow gezeigten Pilze sind alle giftig (mit außnahme der Braunkappe die die junge Frau in den Händen hält). Der Pilz der aussieht wie ein Waldchampingon ist sogar tödlich. Es ist ein grüner Knollenblätterpilz. Wer sich unsicher ist sollte die Pilzberater seines Landkreises kontaktieren. Der kennt sich aus und hilft gerne weiter.

Die Illustrationen sind im Auftrag des DPA-Themendienstes entstanden.

Die Pilzsaison hat begonnen

Michendorf, 12. September 2013: Das Wetter könnte derzeit nicht besser sein, um im Wald nach Pilzen zu suchen. Mit der feuchten Witterung begann in der Mark die Saison der Pilze. Daher ist der Pilzberater Wolfgang Bivour derzeit wieder häufiger in den Wäldern um Potsdam anzutreffen. Dort sammelt er allerlei Arten von Pilzen, die er braucht, um weniger kundigen Pilzsammlern erklären zu können, woran man genießbare Pilze erkennen kann und welche Pilze unter keinen umständen verzehrt werden dürfen, wie Pilzberater Wolfgang Bivour beim Pilze sammelnzum Beispiel der Grüne Knollenblätterpilz (rechts). “Dessen Gift wirkt Leberzersetzend”, so der Sachverständige, der bei Vergiftungserscheinungen die auf Pilze zurückzuführen sind auch von Krankenhäusern zu Rate gezogen wird. Tatsächlich gab es in Brandenburg immer wieder Togesfälle weil man etwa den Grünen Knollenblätterpilz mit einem Speisepilz verwechselt hatte. Die Pilze in seinem Korb (oben) sind teilweise ungenießbar oder sogar Giftig. Der Sachverständige benötigt die Exemplare für seinen Beratungsstand in Potsdam. Dort wird er ab Donnerstag (19.09.13) an  seinem Marktstand in Potsdam Pilzsammler zu deren Fundstücken beraten und Tipps geben wie man Giftpilze erkennen kann.